Was sind die Unterschiede? CNC Fräsen Methoden?
Aufgrund der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des CNC-Fräsverfahrens handelt es sich heute nicht mehr um ein einzelnes Verfahren, sondern um ein eigenes, umfangreiches Forschungsgebiet. Heutzutage stehen zahlreiche verschiedene CNC-Fräsverfahren zur Verfügung. Zu diesen Verfahren gehören:
Glattfräsen:
Planfräsen ist das gängigste Fräsverfahren. Ziel des Planfräsens ist die Erzeugung ebener Flächen, die parallel zur Drehachse des Schneidwerkzeugs verlaufen.
Winkelfräsen:
Beim Winkelfräsen wird Material von einer ebenen Fläche abgetragen, indem der Fräser das Werkstück in einem Winkel schneidet, der kein rechter Winkel ist. Man kann sich das wie einen schräg gestellten Fräser vorstellen, der Material vom Werkstück abträgt.
Planfräsen:
Beim Planfräsen steht das Werkstück im rechten Winkel zur Drehachse des Fräsers. Dieses Fräsverfahren wird üblicherweise zur Bearbeitung der Stirnfläche von Stangen und Platten eingesetzt.
Seitenfräsen:
Seitenfräsen ist ein Fräsverfahren, bei dem ein rotierender Fräser Material von der Seite eines Werkstücks abträgt. Die Zähne des Fräsers erzeugen dabei vertikale Wände, Absätze, Nuten und andere seitliche Konturen. Es wird häufig eingesetzt, wenn eine präzise Seitengeometrie und eine gute Oberflächengüte an der Kante oder Flanke eines Werkstücks erforderlich sind.
Schaftfräsen:
Das Stirnfräsen ist eines der vielseitigsten CNC-Fräsverfahren. Dabei wird ein rotierender Schaftfräser eingesetzt, um Material in verschiedenen Richtungen abzutragen. Im Gegensatz zum Planfräsen lassen sich mit dem Stirnfräsen Nuten, Taschen, Konturen und 3D-Geometrien bearbeiten. Dadurch eignet es sich ideal für komplexe Bauteile mit filigranen Details.
Schlitzfräsen:
Nutfräsen ist ein Bearbeitungsverfahren, bei dem ein rotierender Fräser Material abträgt, um eine Nut, einen Kanal oder eine Nut in einem Werkstück zu erzeugen. Es wird häufig für Merkmale wie Keilnuten, T-Nuten, Führungsnuten und andere schmale Aussparungen eingesetzt, die eine präzise Breite und Tiefe erfordern.
Formfräsen:
Das Formfräsen dient der Bearbeitung von Werkstücken zur Erzeugung unregelmäßiger Oberflächen wie Kurven. Dabei entspricht die Form des Fräsers der gewünschten Konturform.
Andere CNC Fräsen Geschäftstätigkeit
Neben diesen gängigen CNC-Fräsverfahren gibt es auch einige andere Methoden zur Herstellung von Spezialteilen. Zu diesen Methoden gehören:
Gruppenfräsen:
Beim Gangfräsen werden zwei oder mehr Schneidwerkzeuge auf einer einzigen Maschinenspindel montiert. Jedes Schneidwerkzeug bearbeitet das Werkstück einzeln, wodurch die Produktionsrate erhöht wird. Die Schneidwerkzeuge können sich in Form und Größe unterscheiden.
Straddle-Fräsen:
Das Fräsen mit Doppelspindel ist eine spezielle Form des Mehrspindelfräsens. Dabei sind die zwei oder mehr Schneidwerkzeuge parallel zueinander angeordnet. Diese Fräser bearbeiten gleichzeitig die Stirn- und Seitenflächen des Werkstücks.
Zahnradfräsen:
Das Zahnradfräsen, auch Zahnradschneiden genannt, ist ein spezielles Fräsverfahren zur Herstellung von Zahnrädern. Dabei werden gekrümmte Fräser eingesetzt, um Material im vorgesehenen Zahnzwischenraum abzutragen.
Gewindefräsen:
Gewindefräsen ist ein Bearbeitungsverfahren zum Schneiden von Innen- oder Außengewinden. Dabei wird ein rotierender Fräser verwendet, der sich kreisförmig oder spiralförmig bewegt, anstatt wie beim Gewindeschneiden direkt einzutauchen. Es eignet sich besonders für größere Bohrungen, harte oder schwer zerspanbare Werkstoffe, Sacklöcher, dünnwandige Bauteile und überall dort, wo mehr Flexibilität als beim Gewindeschneiden erforderlich ist.
Profilfräsen:
Profilfräsen dient der Fertigstellung von Formgebungsprozessen, einschließlich der Bearbeitung vertikaler oder schräger Flächen. Dieses CNC-Fräsverfahren wird auch zur Bearbeitung konvexer und konkaver Werkstückoberflächen eingesetzt.